Shirts, Shirts, Shirts.

30. Juni 2008

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Die Threadless Sammelbestellung ist endlich da. Die T-Shirts können in der WG abgeholt werden. Sind 15,- € pro Shirt (inkl. Porto und Zoll).

Die guten Geschichten.

28. Juni 2008

Gestern der Abiball meines Bruders. So unterschiedlich Abibälle auch sein mögen so gleich sind sie doch. Alle! Vom bayerischen Titting in´s norddeutsche Flensburg. Es ist dieses Gemisch aus Freude, Zusammenhalt, Stolz, Ungewissheit und Alkohol das in der Luft liegt. Die Kollegstufenvertreter halten, meist deutlich prägnanter als der Rektor, eine kurze Rede:

„Es gibt da ein Sprichwort: Dort wo eine Tür zufällt öffnet sich eine andere. Wir ziehen heute eine Tür hinter uns zu und müssen eine Neue öffnen. Bei Manchem ist noch nicht ganz klar welche es wird. Die Auswahl scheint groß. Ich wünsche allen von euch, dass sich unsere Türe noch nicht ganz schließt, einen Spalt für alte Freunde offen bleibt.“

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Es folgen Applaus, Gelächter und die Zeugnissvergabe. In jedem Jahrgang gibt es die hübschen Mädchen, die extrovertierten Jungs, die verpeilten Lehrer, die guten Geschichten. Ich sitze da, schaue mir dieses wunderbare Schauspiel an, komme mir routiniert vor, fast ein Stück wie ein alter Mann der all das schon hunderte Male erlebt hat, fotografiere und bin zufrieden. Mit dieser Veranstaltung, meinem Bruder, dem Gefühl und meiner Vergangenheit. Während abschließend ein Abifilm gezeigt wird gehen mir noch ein paar Dinge durch den Kopf. Wir sollten diesen Sommer planen, ich bin Philanthrop (oder möchte es zumindest einmal werden), ich möchte einen Film drehen. Mir fehlen ICQ Kontakte. Morgen Nachmittag vielleicht Wii Spielen oder Tennis? In Abizeitungen gehören Zitate, es ist wunderbar wenn Leute durch Bayerntickets zusammenfinden und ich sollte dieses Abivideo schneiden.

Mit all diesen wirren Gedanken fahre ich in die Stadt und treffe die alten Homies. Wir haben unsere Tür damals längst aus den Angeln gehoben. Mit dem Rückenwind der dadurch bläst sollten wir jetzt neue Erlebnisse anpacken. Den Sommer planen, neue Türen aufmachen und später routiniert und freudig auf Sie zurückzublicken. Die guten Geschichten. Den Rest des Beitrags lesen »

Southside Bilder.

25. Juni 2008

125 Photos vom Southside in einem Flickr Set. Zugabevideos und Geschichten gibt es wenn der Applaus stimmt. Oder so ähnlich.

Heimkehr.

23. Juni 2008

Festivals gehören zu jeder ernsthaft gelebten Jugend. Ebenso wie dieses Gefühl von Leere und Müdigkeit wenn man nach 4 durchzechten Tagen wieder alleine zu Hause sitzt. Da waren bis gerade noch Sonne, Live-Konzerte, Freunde, Freaks und Zeltgeschichten. Immer im Bewusstsein: Wir haben etwas Gutes, etwas Großes erlebt und schade, dass es schon wieder vorbei ist. Wenn sich die vielen Eindrücke gesetzt haben, der Schlaf die Müdigkeit verdrängt hat und ich mein Macbook wieder habe gibt es hier die Besten von knapp 500 Bildern. Wenn ihr fleißig applaudiert vielleicht noch ein paar Videos und Zitate als Zugabe. Alles ab Mittwoch.

Rückbankgrüße.

19. Juni 2008

Ich sitze auf der Rückbank von Tinas Ford Fiesta. Gerade sind wir an Heilbronn vorbei. Auf, über, unter und neben mir ist soviel Bier, Zelte und Gepäck, dass ich mich seit einer Stunde keine 5cm mehr bewegt habe. Yiiha. Wir fahren auf Southside! Hier passiert bis Dienstag nichts.

Graniph.

17. Juni 2008

Es gibt da so einen japanischen T-Shirt Store den ich schon viel zu lange in den Bookmarks habe. Die Japaner gehen voll auf Bauhaus, Helvetica und deutsche Sprüche auf ihren Shirts ab – auch wenn die nicht immer Sinn ergeben. Vor 4 Tagen hab ich jetzt online geordert, die Kreditkartennummer auf irgendeiner bunten japanischen Bankseite mit jeder Menge Hyroglyphen eingetippt, heute wurden sie geliefert. Direkt aus Tokyo. Shirt eins, zwei und drei. Yiiiha!

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Auf die Threadless – Bestellung warte ich noch…. Das Online Tracking funktioniert irgendwie nicht. Ach ja wenn einer irgendwas von schwulen (Regenbogen)farben erzählt gibst was zu hören.

Memo an mich.

15. Juni 2008

Ich bin gerade schon wieder alleine biken. Sitze im Wiesengrund. Früher wäre mir das nicht passiert. Sonntage und wie sich doch die Zeit verändert. Memo an mich selbst.

Zitate und Momente.

14. Juni 2008

Ich nutze die Notizfunktion meines iPhones momentan inflationär. Immer wieder schreibe ich kleine Ideen, To-Do Scheiße oder einfach Momente auf. Die letzten beiden langen Nächte repräsentiert durch drei Zitate aus meinem Zettelkasten: Donnerstag nach dem Deutschland Spiel, einer Flasche Willy und zu viel Bier sind wir irgendwann auf dem Weg in die Suite. Fips fährt schlingert mit Sofias Rad. Zwischendrinn fällt er immer wieder hin oder fährt gegen alles was vor ihm auftaucht.

Sofia: „Attention to my Fahrradkorb! Attention to my basket case!
Es macht wum, Fips liegt wieder am Boden.
Sofia: „Ich wusst´s halt, schon wieder mein Fahrrad Korb

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Es folgen Pirouetten in der Suite und eine Fragerunde von der Maike an die Feuerwehr die zum Großeinsatz angerückt war. Freitag Abend dann: Die Hamburger Band Kettcar spielt im Kulturspeicher. Draußen fließt in den letzten Sonnenstrahlen die Donau vor sich hin. Marcus Wiebusch zwischen zwei Liedern, beim Stimmen seiner Gitarre:

Wo die Menschen Flüße haben, haben sie noch Hoffnung.

dannach erzähle ich einem Mädchen bei der After-Show-Party in der „Heimat“:

Des is der Zachelhuber Fips – der kriegt se in unserem Dorf alle! Zachelhuber komm mal her!

Das WG-Buch.

12. Juni 2008

Gerade beim Fürhstücken habe ich festgehalten, dass mein lieber Mitbewohner Fips unter Dusche immer fröhlich pfeift und singt. Das WG-Buch ist ein kleines Schatzkäschten mit den besten Sprüchen und Partys. Wir müssen es wieder öfter mit Inhalt füttern. So ein WG-Buch sollte jeder haben!

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Es kommt selten vor, dass ich auf etwas ein klein wenig stolz bin. Heute dann aber doch: Ein Audiointerview, von mir produziert. Mein Erstes und dann auch noch mit Thees Uhlmann als Gesprächspartner. Stolz deswegen weil ich beschissene drei Tage daran rumgeschnitten habe. Es wird schätzungsweise mein einziges Radiofiletstückchen bleiben. Gedacht für afine.de und den nächsten Studentenfunk Podcast.

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Thees Uhlmann ist so etwas wie der sympathische Geschichtenonkel des deutschen Indie. Er singt bei Tomte, der studentischsten Band der Welt, hat sein eigenes Label gegründet, schreibt für verschiedene Magazine, hat zusammen mit Jürgen Vogel und Heike Makatsch im Kinofilm “Keine Lieder über Liebe” mitgespielt und kann vor allem wahnsinnig gut Geschichten erzählen. Außerdem mit dabei: Nagel, Frontsänger von Muff Potter und Autor des Buches „wo die wilden Maden graben“ (Ventil, Mainz 2007). Beitrag anhören: