Bismarckplatz

30. März 2011


Das erste Feierabendbier 2011 am Bismarckplatz.

Untitled.

29. März 2011

Meine kopfinterne Exel-Tabelle sagt: Piep, Piep, Piep!

Cafetenschein

25. März 2011


Die letzte wichtige Prüfung eines Regensburger Studenten.

Von meinem iPhone gesendet

Technikphil.

22. März 2011

Der letzte Eintrag an dieser Stelle ist genau eine Woche alt. Das ist eigentlich ein Unding für so ein Blog. Es ist nicht so, dass es nichts zu erzählen oder zeigen gäbe. Ganz im Gegenteil. Das Wochenende war voll gepackt mit Dingen und Menschen. Mit Dshingis Geburtstag, einem fabelhaften Hockey Turnier in Ingolstadt und Waldis Geburtstag. Nur ist mein Kopf momentan eben mindestens genauso vollgepackt. Langsam beginnt mich die Masterarbeit vollends einzunehmen, mir auf den Magen zu schlagen. Im wörtlichen Sinne. Eigentlich müsste ich mich nicht stressen lassen. Aber wer möchte schon im Hochsommer über Büchern und Buchstaben sitzen.
Von daher kann ich, trotz all dieser Ereignishaftigkeit der letzten Tage und kommenden Wochen  – hallo Istanbul –, nicht versprechen, dass es in der nächsten Zeit zu mehr als einem Beitrag in der Woche kommt. Stellt euch also auf ein paar ruhigere Wochen ein – ich tue hier inzwischen das Gegenteil.

Hinterhaus.

15. März 2011

Gerade führen die Bayern 2:0 gegen Mailand würde ich schätzen. Ich schaue das Spiel zwar nicht aber ich höre es. Besser gesagt höre ich die Jubelschreie und das massenhafte Raunen aus dem Hinterhaus. Wenn man den Ohren Glauben schenken darf dann müssen das Hunderte da unten sein. Also beinahe und ungefähr zumindest. König Fußball begeistert einmal mehr die Massen.

Yiiiiha.

15. März 2011


Yiiiiha – ich laufe bei gefühlten 24 Grad im T-Shirt in die Uni. In der FH Mensa (oben) sitzen die Menschen längst zum Essen draußen. Könnte also kaum besser sein – selbst die Aktienkurse nicht. Die laden nämlich gerade förmlich zum kaufen ein.

Von meinem iPhone gesendet

Vom Anfang und Ende.

11. März 2011

07:30 aufstehen, 12:30 Mensa, 16:00 Kaffeepause. Das ist mein Rythmus seit einigen Monaten. Ich schaffe so knapp acht Stunden für die Masterarbeit pro Tag. Über 120 Bücher habe in den letzten Wochen an- oder eben komplett gelesen. Es ist ein guter Rythmus bis dato. Und ich fürchte sogar ich werde ihn ein klein wenig vermissen. Die Mensa, die Kaffeepause und die Bib. All die bekannten und unbekannten Gesichter um mich herum. Das Heer von 18.574 gleichaltrigen Studenten. Den Rest des Beitrags lesen »

All is pretty.

7. März 2011

…und die Sonne am morgen erst recht.

Wann hat der Club das letzte Mal in der Bundesliga 5:0 gesiegt? Wann hatten wir zuletzt so eine spielfreudige, junge Mannschaft? Wann hatten wir zuletzt – mitten in der Saison – nur 3 Punkte Rückstand auf den großen FC Bayern? Ich habe es am Anfang der Saison ja schon propehezeit. Der ewig mürrische Clubfan traut seinen Augen immer noch nicht so recht. Wo ist der Abstiegskampf nur hin? Ich bin der festen Überzeugung, dass ist kein Ausrutscher sondern der Beginn einer neuen Ära beim Club. Dahinter steht nicht nur eine Momentaufnahme, nicht nur ein paar herausragende Einzelspieler – dahinter steht das Konzept Nachwuchsförderung und ein Trainer, der eine junge Mannschaft zu einem geschlossenen Team geformt hat. Das ist das Konzept für die Zukunft. 11 Freunde sollt ihr sein.

Zur Sache zu Guttenberg.

2. März 2011

„Die politische Landschaft in Deutschland ist um einen fähigen Kopf ärmer geworden. Um so trauriger, als dieser Mensch seine Fehlerhaftigkeit eingestanden und seinen Glorienschein eingebüßt hatte. (…) Ich bezweifle, ob die Journaille, pardon der aufrechte auflagenzahlenbewusste Journalismus, ob die Wissenschaft sich eingestehen kann, benutzt worden zu sein. Ich fordere, dass der Wissenschaft selbst nun endlich der Spiegel vorgehalten und der Frage nachgegangen wird, wer alles die famose Guttenbergsche Doktorarbeit nicht oder nicht richtig oder nicht gewissenhaft korrigiert hat.“

Es sind die prägnantesten Worte die ich heute zum Fall Guttenberg gelesen habe. Ich bin über sie in einem kleinen Blog gestolpert. Ich gebe sie hier frei gesampelt und ohne Fußnoten wieder. Ich habe den ganzen Tag altehrwürdige Medien wie die FAZ, die NZZ und die NY Times durchforstet, habe mich über Süddeutsche und Zeit geärgert und einmal mehr festgestellt, dass SPON längst auf das gleiche Niveau gesunken ist wie die Bild –  eben nur mit diesem gefährlichen pseudointellektuellen Anstrich. Am Ende aber sind wirt dort zurück wo die Dinge ihren Lauf nahmen – im Internet. Heute morgen habe ich bei Facebook geschrieben:

„Jetzt haben es die Medien dann also doch geschafft. Wenn Guttenberg heute zurücktritt geht einer der letzten Politiker in diesem Land der parteiübergreifend das Zeug gehabt hätte (junge) Menschen wieder für Politik zu begeistern.
Seine Dissertation, das steht außer Frage, war eine große persönliche Blamage – nur eben keine politische. Er war Verteidigungs- nicht Bildungsminister. Es war eine traurige Kampagne.“

Meine Gedanken sind zugegeben immer noch ein wenig wirr. Ich gehöre keiner Partei an, ich kann mich normalerweise noch nicht einmal sonderlich für Politik begeistern. Aber ich glaube, dass dieser Guttenberg selbst im Zeitpunkt seiner größten Niederlage heute eine Rede gehalten hat die anständiger, aufrichtiger und selbtkritischer war als der ganze große politische Rest da draußen. Vor allem aber anständiger und selbskritischer, als die Medien und die Wissenschaft der letzten Wochen. Oder zumindest die, die sich in ihrem Namen zu Wort gemeldet haben.