seite15 und was das hier soll.

Ersteinmal ich blogge. Bin also hip, ne coole Sau und mache – was mit Medien -.
Nein und im Ernst. Ich werde hier meine Photos online stellen. Weil ich gerne und viel photographiere und ihr gerne und oft fragt ob ich euch die Photos brennen kann. Ich sage dann meißt „ja“ und meine „nein“.

Ich blogge weil ich irgendwo ein Erinnerungsjunke bin. Schwelge ab und an gerne in der schönen Vergangenheit. Dieses Blog soll als Erinnerungstüzte dienen. Für Euch und für mich. Retroperspektive. Partys, Urlaube und der böse Alltag. Außerdem, was für ein heuchlerischer Medienwissenschaften Student wäre ich, würde ich nicht das Internet nutzen mit euch wieder ein wenig über die alten Zeiten zu reden und die Zukunft zu planen.

Regensburg, Nürnberg, Schule, Uni, Sport. Kindheit. Jugend. Ich finde es – zumindest in den meißen Fällen – schade, dass der Kontakt zu etlichen von meinen (guten) Freunden, Bekannten all denen mit denen ich früher so viel zu tuen hatte immer mehr einschläft. Nun sind wir hier bei diesem hypen web2.0 angelangt das Marsahll McLuahnns heiße und kalte Medien recht lauwarm aussehen lässt und uns eben die Möglichkeit zur Kommunikation gibt – anders als das „alte“ Internet also kein „read only“ Dings mehr ist. Ihr habt, und ich hoffe ihr macht davon reichlich gebrauch, die Möglichkeit meine Geschichten in den Kommentaren zu zerreißen, wir können über die Wochenendplanung reden oder Urlaube planen. Ihr produziert Inhalte – ich produziere Inhalte. Wir kommunizieren. Das Internet ist nicht länger eindimensional – oder zumindest auf dem Besten Weg, langsam joggend, denoch stetig und um so kraftvoller. Ich freue mich auf Ruths verspulte Kommentare und tue damit bereits die erste verbotene Sache. Ich sollte keine einzelnen Namen erwähnen. Nicht hier. Nicht an offiziell erläuternder Stelle. Erwähne ich Einen vergesse ich 20.

Ich werde vielleicht ein wenig über unsere kleine Wg hier schreiben, sicher über mein Leben. Selbstgefälligkeit, Partyphotos, Grafikdesign, die Photographie im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit, Freunde, Freude, Leben, Macs, Biken, Alltag, Alkohol, Schlaf, Pixelliebe, Kreativität und über Indie Pop der auch mal rocken darf.
Es geht ein wenig um Technick, Kunst, Kultur. Um Ideen und Visionen. Um die Zukunft. Um die Schönnheit der Chance, um Erinnerungen, unsere Jugend, das Leben. Und immer wieder das Uns.

Cowboys tanzen nicht.

im Juni 2006

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