Vor knapp zwei Wochen war ich wieder an Telefonicas Universitätscampus. Trotz vier Tagen Schulung und Networking mit den Top Führungskräften unseres Unternehmens fiel der nachhaltigste Satz nicht während des offiziellen Teils, sondern Abends an der Bar. Nach dem dritten oder vierten GinTonic. Ich philosophierte mit meinem tschechischen Graduate Kollegen Peter. Er fasste das, was wir alle teilen, von der obersten Führungsetage bis zum einfachen Sachbearbeiter ganz unten in der Hierarchie, in einem einfachen Satz zusammen: „In this life you´ll never survive.“

Egal was wir da draußen tun – wir sollten uns immer bewusst sein, dass wir nur dieses eine Leben hier unten haben. Dass wir es nicht herschenken sollten. Nicht für Geld, nicht für einen Arbeitgeber, nicht für falsche Versprechungen. Nicht für falsche Hoffnungen. Denn am Ende eines Lebens – das zeigt die durchschnittliche deutsche Rentnerbiografie mit erschreckender Deutlichkeit – ist so gut wie immer noch Geld übrig. Niemals aber bleibt am Ende Zeit übrig. Es ist ein Tauschgeschäft mit sich einseitig erschöpfenden Ressourcen. Oder eben mit Peters Worten: „In this life you´ll never survive.“

3 Kommentare zu “This one goes out to Peter.”

  1. MM sagt:

    Mit Mikes worten: YOLO!

    Die oberste Maxime unseres Handelns, der kategorische Imperativ unseres Lebens müsste damit immer unsere gegenwärtige Zufriedenheit sein.

  2. MM sagt:

    Und mit Friedens Worten: Das letzte Hemd hat keine Taschen!

    Haha irgendwie haben wir das ja dann doch schon alle erkannt ;-)

  3. MM sagt:

    Und Larry Page hinterher: http://abcnews.go.com/Technology/google-founder-people-work/story?id=24450043

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